Alkohol. Kein Schluck. Kein Risiko.

Alkohol in der Schwangerschaft kann zu vielfältigen und bleibenden Schäden beim ungeborenen Kind führen. FASD (fetal alcohol spectrum disorder) ist die häufigste Ursache für eine nicht genetisch bedingte geistige Behinderung. Pro Jahr werden allein in Deutschland über 10.000 Kinder mit FASD geboren. Das Wissen zu FASD und dessen Folgen ist immer noch zu gering und Aufklärung die wirkungsvollste Maßnahme, um FASD zu verhindern: Denn FASD ist nicht heilbar, aber zu 100% vermeidbar!

Daher beschäftigen wir uns seit 2013 gemeinsam mit dem FASD - Netzwerk Nordbayern mit dem Thema „FASD Alkohol in der Schwangerschaft“.

Im Rahmen des ersten Projektdurchlaufes 2013 fanden an der Eichendorff–Mittelschule drei Projekttage statt, welche von zwei Künstlern der JuKS - Karin Döhler und Lucas Fassnacht - geleitet wurden  und an denen die SchülerInnen einer 7. Klasse sich mit diesem sehr wichtigen und oft unterschätzten Thema auseinander gesetzt haben. Es sind dabei unter anderem sehr nachhaltige Comic-Zeichnungen entstanden.

2014 wollten wir etwas höher hinaus:  Zusammen mit den Comics der Eichendorff-Mittelschule und der tatkräftigen Unterstützung von sechs Schülerinnen der Staatlichen Berufsfachschule für Hebammen Erlangen haben wir ein aufklärendes und ästhetisches Abenteuer geschaffen:

Eine begehbare Gebärmutter informiert über die Entwicklung eines Babys in 9 Monaten Schwangerschaft  
 

und mit dem Lernspiel „ZERO ! Ich kenn´ mich aus?“ kann das Wissen über Alkoholkonsum in der Schwangerschaft getestet werden.

  Die spannende Ausstellung "Zero!" war vom 5. bis 16. Mai im Foyer des Erlanger Rathauses zu sehen, zu begehen und zu erleben. 

Schirmherrin Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat  die Ausstellung am Dienstag, den 13. Mai 2014 begeistert besucht und sich sehr viel Zeit genommen.

Weitere Unterstützer sind Birgitt Aßmus, der Zonta Club Erlangen, sowie die Bürgerstiftung Erlangen und die VR-Bank Erlangen-Höchstadt.

Für die Zukunft - so hoffen wir - wollen wir genügend finanzielle Mittel auftreiben, um aus diesem ästhetischen Abenteuer eine Wanderausstellung zu schaffen, die praktikabel um die ganze Welt reisen und Kinder sowie Erwachsen über die fatalen Folgen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft informieren kann.

 

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie sich an dem Projekt beteiligen möchten, erreichen Sie uns unter der Nummer 09131 - 86 2683.

Mehr interessante Fotos zu der Ausstellung und ihrer Entstehung finden Sie in der Bildergalerie.

                              

                              

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